Dürfen Tierrechtler radikal sein?

Über die Schwierigkeiten einer Befreiungsbewegung

  • Von Helmut F. Kaplan
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Über 100 Tage saßen in Österreich zehn Tierrechtler in Untersuchungshaft. Sie waren Ende Mai bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion von der Anti-Terror-Sondereinheit »Wega 23« unter fadenscheinigen Vorwänden verhaftet und erst Anfang September wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Derweil geht der Druck von Exekutive und Judikative auf die Betroffenen weiter.

In den meist oberflächlichen Berichten über Festnahme, Untersuchungshaft und Freilassung der »zehn österreichischen Tierschützer« wurden zwei Dinge fast völlig übersehen. Erstens: Für die betreffenden Tierrechtler (es sind keine Tierschützer) ist vollkommen klar, dass Tiere (moralische) Rechte haben. Zweitens: Die Rechte, die Tieren tatsächlich zugestanden (bzw. de facto gewährt) werden, sind im Vergleich dazu praktisch null.

Wert und Nützlichkeit

Tierrechte werden heute im Wesentlichen gemäß den theoretischen Ansätzen der Philosophen Tom Regan und Peter Singer formuliert. Regan steht i...

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