Marita Wiggerthale 24.12.2008 /

Ungelöste Ernährungskrise

Keine Entwarnung trotz sinkender Getreidepreise auf dem Weltmarkt

Die Nahrungsmittelkrise in vielen Entwicklungsländern ist zwar aus den Schlagzeilen verdrängt worden, aber alles andere als gelöst.

Das Jahr 2008 wird als »Krisenjahr« in Erinnerung bleiben. Dabei ist die Nahrungsmittelkrise eng mit der Öl- (hohe Düngemittelpreise) und der Finanzkrise (Spekulation) verknüpft. Die sprunghaft ansteigenden Preise für Nahrungsmittel hatten von der Karibik über Afrika und Asien zu gewaltsamen Protesten geführt. Betroffen waren besonders jene Länder, die stark vom Weltmarkt abhängig sind. Mais war an der Chicagoer Börse zeitweise um 33 Prozent teurer geworden, Weizen um 64 Prozent und Reis um 63 Prozent. Die Preise, die in Chicago ausgehandelt werden, bestimmen das Leben von Reisbauern in Vietnam, von Bettlern in den Slums von Manila und von Bäckern in Ägypten. Nahrungsmittel wurden für viele Menschen in den armen Ländern unbezahlbar.

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