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Die vierte Dimension

Zum 100. Todestag von Hermann Minkowski

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»Von Stund an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.« So sprach 1908 der deutsche Mathematiker Hermann Minkowski, dem es zuvor gelungen war, die spezielle Relativitätstheorie in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum mathematisch elegant zu formulieren.

Anders als in der klassischen Physik, in der Raum und Zeit unabhängig voneinander sind, ist relativistisch gesehen eine »objektiv-sinnvolle Zerspaltung« des Minkowski-Kontinuums in einen dreidimensionalen Raum und eine Zeitdimension nicht möglich, stellte Einstein fest – und hielt dennoch das ganze Konzept anfangs für zu aufwändig. Später allerdings revidierte er seine Meinung. Und nicht nur das. Dank der neuen vierdimensionalen Geometrie fand er ab 1911 ungewöhnlich rasch den Weg zur Begründung der allge...


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