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»Bedroht aber niemanden!«

Italiens Fußballpate Moggi verurteilt

  • Von Tom Mustroph, Rom
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Einen Gaunernamen hat er schon. Insider nennen Luciano Moggi »den Arm«. Den Arm, der durchgreift, wenn es um Besetzungen von Posten im italienischen Fußballverband und in den Vereinen, das Lancieren von Spieler- und Trainerkarrieren, ja selbst den Ausgang von Meisterschaften geht. Jetzt ist er auch gerichtsnotorisch ein Gauner. Die zehnte Kammer des römischen Strafgerichts hat den 71-Jährigen wegen Nötigung zu 18 Monaten Haft, seinen Sohn Alessandro wegen des gleichen Delikts zu vierzehn Monaten verurteilt. Vier Angeklagte wurden freigesprochen. Die Strafen für die Moggis blieben unter den vom Staatsanwalt geforderten sechs Jahren für Luciano und fünf für Alessandro. Auch der Vorwurf, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben, wurde fallengelassen. Dennoch hat mit dem Urteil eine große Fußballkarriere ein unrühmliches Ende gefunden. Eine gerade beginnende erhielt einen empfindlichen Dämpfer.

Luciano Moggi war vier Jahrzehnte im Fuß...


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