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Blick über die Mauer in die Welt

Das Haus der Kulturen der Welt betrachtet 2009 die globalen Umbrüche 1989

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Auch die langjährige Allianz zwischen Kuba und Angola löste sich 1989 auf.

Als 1989 die Mauer fiel, hielt sich der heutige Intendant des Hauses der Kulturen der Welt, Bernd Scherer, gerade im pakistanischen Karatschi auf. »Dort konnte man schon damals erkennen, dass das im Westen verkündete ›Ende der Geschichte‹ ein verhängnisvoller Trugschluss war«, so Scherer am Donnerstagabend, als er das Jahresprogramm der »Schwangeren Auster« im Tiergarten vorstellte. Genau diesem eurozentristischen Blick auf die Weltläufe möchte das internationale Kulturhaus schon seit seiner Gründung 1989 entgegenwirken – und tut es in diesem Jahr der Jubiläen im Besonderen.

Etwa mit der Veranstaltungsreihe »1989 – Globale Geschichten« vom 19. bis 22. Februar, die mit Ausstellungen, Diskussionen und Filmen explizit über den Tellerrand der »Wende« in Deutschland hinausschauen soll. »Wir haben für diese Reihe Brainstorming gemacht und uns gefragt, was für einzelne von uns das prägende Ereignis von 1989 war«, beschr...


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