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Munition für Goethes Romantikerkritik

Hamburg präsentiert Jakob Philipp Hackert

  • Von Martina Jammers
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Heute besuchten wir Philipp Hackert, den berühmten Landschaftsmaler, der eines besonderen Vertrauens, einer vorzüglichen Gnade des Königs und der Königin genießt. Man hat ihm einen Flügel des Palasts Francavilla eingeräumt, den er mit Künst-lergeschmack möblieren ließ und mit Zufriedenheit bewohnt. Es ist ein sehr bestimmter, kluger Mann, der bei unausgesetztem Fleiß das Leben zu genießen versteht.« Goethe schwärmte bereits von Hackerts frühen Rügen- und Schwedenbildern, bevor es 1787 zur ersten Begegnung in Neapel kam. Ein Jahr zuvor hatte ihn König Ferdinand IV. hier zu seinem Hofmaler erklärt. Goethe erkannte bald in Hackerts ausgewogener, in der großen Bildtradition eines Claude Lorrain wurzelnden Landschaftskunst das souveräne, unaufgeregte Vorbild. Der Dichter, der sich nach Adam Oeser schon von Tischbein und Angelica Kauffmann in der Zeichenkunst unterweisen ließ, fand in Hackert einen weiteren Lehrer. Doch ebenso zog ihn der Me...


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