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Die Erde heizt schon viele Häuser

Wärme aus Geothermie funktioniert gut, Stromproduktion ist schwierig

  • Von Claudia Rindt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Nutzung der Erdwärme ist vor zwei Jahren durch Erdstöße in Basel zurückgeworfen worden. Doch inzwischen werden neue Projekte in Angriff genommen. Auch das Heizen mit Erdwärme erlebt einen Aufschwung.

Im »Tal des Teufels« in der Toskana treibt aus der Erde schießender heißer Vulkandampf Turbinen für die Stromproduktion an. Im italienischen Larderello funktioniert das schon seit 95 Jahren. Heißer Dampf aus Vulkangestein treibt hier 22 Kraftwerke an, die 900 Megawatt elektrische Leistung erbringen. Außerhalb von Vulkangebieten ist es viel schwieriger, Erdwärme für die Stromerzeugung zu nutzen. Zwar gibt es anderswo heiße Quellen, aber die sind oft erst nach mühsamen Bohrungen zu finden. Unterirdische Heißwasservorkommen sind zudem schwer einzuschätzen: Vor allem in Mitteleuropa erreichen wasserführende Schichten die für einen wirtschaftlichen Betrieb benötigte Temperatur und Fließrate oft nicht.

Genügt das Thermalwasser den technischen Anforderungen, kann es zum Heizen oder für die Stromproduktion genutzt werden, wie im mecklenburgischen Neustadt-Glewe. Seit 2003 liefert das dortige Kraftwerk St...


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