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Musik, Mathe, Missionierung

Beim antifaschistischen Jugendtreffen in Berlin ging es um Alltagsrassismus und Strategien gegen Nazis

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Wenn ein Angriff auf Farbige in Deutschland per se als ausländerfeindlich bezeichnet wird, dann schließt das aus, dass Schwarze auch Deutsche sein können«, sagt Noah Sow. Die Schriftstellerin ist selbst farbig und reagiert entsprechend sensibel auf unterschwelligen Rassismus. Manchmal wundert sie sich, dass in der Schule noch immer »Wer hat Angst vorm schwarzen Mann« gespielt, gleichzeitig aber ein Plakat gegen Rassismus aus dem Fenster gehängt werde. Oder dass kaum einen stört, wenn es bei Pippi Langstrumpf heißt, die »Neger« in Kenia würden den ganzen Tag lügen. Noah Sow las am Sonnabend auf dem Jugendtreffen der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) in Berlin aus ihrem Buch »Deutschland Schwarz Weiß« vor. Einen Tag lang tauschten sich hier Antifaschisten aus dem ganzen Land in Arbeitsgruppen aus – unter ihnen Gewerkschafter, Juden wie Christen, Teenager und VVN-Veteranen. »Rechts...


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