Benjamin Jakob 16.01.2009 / Kultur

»Indeutschland«: jammernswerter Ort

Claudiu M. Florian erzählt von einer Siebenbürger Kindheit

Abbildung: Titelbild

Ost-Europa scheint ein unerschöpfliches Reservoir an frischen, gut erzählten Prosastoffen zu sein. Der Romancier Claudiu M. Florian (Jahrgang 1969) stammt aus einem Ort in Siebenbürgen, einem Städtchen mit Burg zwischen Sighisoara (Schäßburg) und Brasov (Kronstadt). Er wuchs zweisprachig auf, deutsch-rumänisch. Mit elf verschlug es ihn nach Bukarest, das Ende der Ära Ceausescu 1989 erlebte er beim Militär; er studierte Germanistik und Geschichte, wurde dann Diplomat. Seit ein paar Jahren arbeitet Florian an Rumäniens Botschaft in Berlin, derzeit als Presseattaché.

Mit seinem ersten Buch kehrt der Autor zurück in das Kindheitsland der frühen Siebziger, zurück in die eigene Biografie. Der Held des Romans ist fünf/sechs Jahre alt, ein Knirps, der jedes Storchenpaar mit Nachwuchs um das intakte Familienleben beneidet. Der Kleine lebt bei den Großeltern in einem siebenbürgischen Nest. Die beiden Alten – Iorgu ist Rumäne, Anni eine Sie...

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