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  • ND-Wanderer des Jahres 2009 gesucht

»Ich würde es wieder tun«

Matthias Zwirner
Matthias Zwirner

ND: Herr Zwirner, was sollte derjenige, der sich für die Wanderrallye bewirbt, an Vorraussetzungen mitbringen?
Zwirner: Er sollte auf jeden Fall in der Lage sein, etwa 20 Kilometer täglich zu gehen. Noch wichtiger als die körperliche Fitness jedoch ist es, team- und erlebnisfähig zu sein und Freude an Bewegung in der Natur zu haben.

Was war denn für Sie das Beste an der Tour?
Die Wanderpartner. Auch wenn wir gewissermaßen Konkurrenten waren, schließlich wollte ja jeder insgeheim gern Champion werden. Aber wir waren ganz schnell eine so dufte Truppe, dass es nach zwölf gemeinsam verlebten Tagen sehr schwer fiel, uns zu trennen. Inzwischen treffen wir uns als gute Freunde mit den Familien zum Wandern.

Und wenn Sie an die Etappen zurückdenken, was fällt Ihnen da am ehesten ein?
Erstens die tollen Begegnungen mit vielen Menschen am Wegesrand, zweitens, dass Deutschland ein wirklich schönes Wanderland ist. Und zum Dritten habe ich mich unsterblich ins Vogtland verliebt, für mich war es der Favorit des Herzens.

Wenn Sie noch einmal die Chance hätten, die Wanderrallye mitzumachen ...
... dann würde ich sofort den Rücksack packen. Ich würde es wieder tun, nichts lieber als das.

Da die Teilnehmer der Wanderrallye ja auch fotografieren und schreiben müssen, welchen Tipp haben Sie dazu?
Man sollte nicht versuchen, alles in Worte zu fassen, sondern knapp, präzise und mit Witz aufschreiben, was besonders gefiel. Wenn dazu noch ein paar originelle Fotos kommen, dann klappt's.

Wie sieht denn Ihr Wanderplan für das Jahr 2009 aus?
Da ist einiges fest geplant. Im März werde ich in der Sächsischen Schweiz unterwegs sein, im Mai meine schon Jahrzehnte währende Deutschlandwanderung mit der Etappe Kiel-Flensburg beenden. Im Juni geht's mit den Wanderrallye-Freunden und ihren Partnern per Rad über die Inselwelt des Südfünischen Inselmeeres in Dänemark, im Juli nehme ich mit meiner Familie in aller Ausführlichkeit den Vogtlandpanorama-Weg unter die Füße.

Und den ND-Lesern werde ich von der einen oder anderen Tour natürlich berichten.

Fragen: Heidi Diehl

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