Gordon Brown will in Heathrow klotzen

Londoner Flughafen wird ausgebaut

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine neue Startbahn und ein sechstes Abfertigungsgebäude soll Londons Flughafen Heathrow bis 2020 bekommen. Zum stolzen Preis von zehn Milliarden Euro, zur Freude von British Airways (BA) und des Flughafenbetreibers – und zum Entsetzen von Umweltschützern.

Der britische Premier will wieder klotzen. Nachdem er mit Milliardenbeträgen die Banken sanierte und den Bau von Atom-U-Booten und Kernkraftwerken ankündigte, gab Gordon Brown auch dem Großbauvorhaben westlich von London grünes Licht. Bedenken selbst aus seinem Kabinett wischte der Regierungschef vom Tisch. Anwohner beklagen sich nun und Greenpeace-Chef John Sauven plant den Widerstand vor Gericht.

Dass der schottische Pastorensohn einfach die Spendierhose anhatte oder sich von Lobbyisten über den Tisch ziehen ließ, reicht als Erklärung für den Vorstoß nicht. Zugegeben, BA-Chef Willie Walsh und die Vorsitzenden der mächtigen Gewerkschaften Unite und GMB sind in der Regierungszentrale nicht ohne Einfluss, zumal Browns Wahlkampf auf Spenden aus den Gewerkschaftskassen angewiesen ist. Aber der Hauptgrund liegt anderswo. Brown möchte für Arbeitsplätze stehen, die durch Labour erhalten werden oder neu entstehen. Und laut Verkehrsministerium ...

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