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Der Senat muss die Geldbörse öffnen

Berlins Schulkrise hat viele Ursachen, zwei davon sind: Schlechte Bezahlung und zu wenig Personal

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Wichtige Integrationsarbeit: Renate Herranen an ihrem Arbeitsplatz in der Spreewald-Grundschule

Die Klage, die die 68 Schulleiter aus Mitte in ihrem Brief an die Politik anführen, ist nicht neu: Die Zahl der Schüler pro Klasse sei zu hoch, so dass den Lehrern keine Zeit mehr für Schüler mit Förderbedarf übrig bleibe, heißt es in dem Anfang der Woche bekannt gewordenen Schreiben.

Die Klassen sind aber deshalb so groß, weil der Senat seit Jahren zu wenig Lehrer einstellt, klagt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Zudem haben viele Lehrer der Hauptstadt in den vergangenen Jahren den Rücken gekehrt. Grund: Anderswo wird einfach besser bezahlt. Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will jetzt gegensteuern. Zum 1. Februar werden 165 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt, zudem erhalten Junglehrer 200 Euro mehr Lohn. Damit soll vor allem der Weggang von jungen und gut qualifizierten Pädagogen gestoppt werden.

Friederike Peiser ist eine jener Junglehrer, die Zöllner halten will. Sie unterrichtet an der Spreewald-Grundschu...


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