Produktive Missverständnisse

Was man aus einer Diskussion über muslimische Jugendkultur lernen kann

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Einheimische machen sich wenig Mühe, den Nachbarn aus dem Libanon kennenzulernen. Die in der aktuellen Integrationsdebatte gerade wieder beliebte Überschrift »Für immer fremd« müsste eigentlich lauten: »Die sind mir fremd«. Davon konnte man sich dieser Tage in Berlin einmal mehr bei einer Veranstaltung im Museum Neukölln überzeugen. Eine Buchautorin, eine Frau vom ZDF und zwei junge Migranten diskutierten hier über muslimische Jugendkultur.

Um die 60 Leute füllten den kleinen Raum. Viele Mädchen mit Kopftuch und halbstarke Jungs mit in Form gegelten Haaren, »Urdeutsche« sieht man dagegen kaum – die, die da sind, gehören zumeist zur deutschen Projekteszene. Der Abend ist noch in weiterer Hinsicht aufschlussreich: Auch in diesem Kreis der Wohlgesinnten ist es zuweilen schwer, sich zu verständigen.

Missverständnis eins: der Titel. »Ich bin Muslim und das ist hip?« – der Titel bezieht sich auf eine neue muslimische Jugendbewegung...

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