Gegen sich und sonst niemanden

Rodel-WM: Deutsche Frauen wollen ihre Erfolgsserie fortsetzen

  • Von Jürgen Holz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
20 Kurven, 1455 Meter lang, viele Tücken: Natalie Geisenberger auf der Kunsteisbahn von Lake Placid

Gerda Weissensteiner ist Italienerin und als Rennschlittenfahrerin längst nicht mehr aktiv. Aber sie kann sich bis zum heutigen Tag rühmen, die letzte Fahrerin bei Weltmeisterschaften gewesen zu sein, die ganz oben auf dem Podest stand – und die nicht aus Deutschland kam. Das war 1993 im kanadischen Calgary. Seitdem holten sich ausnahmslos deutsche Frauen das WM-Gold im Einsitzer. Seit 1999 gab es sogar acht Titelkämpfe in Folge (WM werden jährlich durchgeführt, ausgenommen das Olympiajahr), in denen alle drei WM-Medaillen an Deutschland gingen, wie übrigens auch bei den Olympischen Winterspielen 2002 und 2006. Der Österreicherin Angelika Neuner blieb es 1997 auf ihrer Heimbahn in Innsbruck-Igls vorbehalten, als letzte nicht-deutsche Fahrerin wenigstens Bronze zu ergattern.

Eine im internationalen Sport eindrucksvolle Erfolgsserie der deutschen Rennrodlerinnen, die nunmehr seit über elf Jahren und in 88 Weltcuprennen ungeschlagen...

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