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Eine Frage politischer Sympathie

Bundesprogramme für Langzeitarbeitslose werden regional sehr verschieden genutzt

  • Von Ulrich Jonas
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Job-Initiativen der Bundesregierung für Langzeitarbeitslose zeigen bundesweit insgesamt geringe Wirkung. Die Statistiken weisen indes große regionale Unterschiede aus.

Hamburg setzt lieber auf 1-Euro-Jobs für arbeitslose Künstler.

Wer als Hartz-IV-Empfänger in Berlin lebt, hat gute Chancen, von den Jobprogrammen des Bundes zu profitieren. In Hamburg finden hingegen sehr wenige Arbeitslose darüber einen Arbeitsplatz. Die Jobchancen Arbeitsloser sind offensichtlich wesentlich davon abhängig, wie sehr die Landesregierungen und die örtlichen Behörden mit den Hilfsprogrammen sympathisieren.

Mehr als 5000 sozialversicherungspflichtige Stellen für Langzeitarbeitslose hat der Berliner Senat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mit Hilfe der Bundesprogramme »Job-Perspektive« und »Kommunal-Kombi« geschaffen. In anderen Bundesländern werden die beiden Programme weit weniger genutzt, wie Statistiken zeigen. Bundesweit sind bis Ende Dezember nur 22 600 Arbeitsplätze mit Hilfe der »Job-Perspektive« entstanden und rund 8000 durch den »Kommunal-Kombi«. Jeweils bis zu 100 000 neue Jobs bis Ende 2008 hatte die Bundesregierung bei der Präsentation der Programme im Herbst 2007 ...


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