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Dammbruch bei den Abwasserkosten

Für die Linkspartei ist die Abkehr von sozialverträglichen Gebühren jetzt endgültig im Gange

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Millionenhilfen bei der Sanierung von Abwasserverbänden verhindern nicht, dass Gebühren explodieren. Die Landtagsabgeordnete Renate Adolph (Linkspartei) befürchtet, dass es nicht bei Einzelbeispielen bleiben wird.

Obwohl der Wasser- und Abwasserverband Alt-Schadow seit 1992 immerhin 6,5 Millionen Euro Fördergeld erhalten hat, erhöhte er nun drastisch die Gebühren. Laut Adolph läuft »zumindest dieser Zweckverband aus dem Ruder«. 2008 sei es zu Gebührenerhöhungen um bis zu 46 Prozent gekommen. Daraus ergeben sich Kubikmeterpreise von bis zu 9,51 Euro für Trink- und Abwasser zuzüglich 21,75 Euro Grundgebühr, rechnet Adolph vor. »Das ist keinesfalls sozialverträglich«, betont sie. Hier müssten Gebührenzahler die Suppe einer verfehlten Abwasserpolitik auslöffeln. Für die Politikerin nimmt die Landesregierung ihr bisheriges Ziel »sozialverträglicher Gebühren« offenbar selbst nicht mehr ernst.

Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) meint, dass »di...


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