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Berlinale-Stress in der Bärengießerei

Familienbetrieb stellt die Trophäen seit fast 60 Jahren her – Geld wird damit jedoch nicht wirklich verdient

  • Von Maximilian Schlang
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Die Ziseleurin Gaby Freudenreich schweißt an einem Bären. Unter der silbernen und goldenen Haut stecken jeweils vier Kilo Bronze.

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Während Schauspieler, Regisseure, Produzenten und Filmfans noch rätseln werden, wer auf der Berlinale einen der begehrten Bären in Empfang nehmen darf, werden die Mitarbeiter der Berliner Bildgießerei Noack schon am Morgen des 14. Februar wissen, wer die glücklichen Gewinner sind. Um sieben Uhr früh erfahren sie am Tag der Verleihung die Namen der Preisträger. Dann müssen sie die Namen so schnell wie möglich in die Sockel der Trophäen eingravieren, die anschließend noch vergoldet oder versilbert werden. »Da kommt Hektik auf«, sagt Seniorchef Hermann Noack.

In den Tagen bis zum Höhepunkt der nächste Woche beginnenden Berlinale liegen die Bären noch auf einer staubigen Arbeitsfläche, inmitten von Werkzeugen, alle Viere in die Luft gestreckt. Noch fehlt ihnen der goldene oder silberne Glanz, der einmal die Augen der Filmstars zum Leuchten bringen wird. Und noch sind sie auch nicht auf dem Sockel befesti...


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