Proteste reloaded

Widerstand gegen Studiengebühren nimmt zu

Nachdem es eine Zeitlang so schien, als ob die Einführung von Studiengebühren ohne größeren studentischen Widerstand über die Bühne geht, rumort es jetzt wieder an den Unis. Keimzellen des Protestes sind vor allem die Unis im Westen und Südwesten der Bundesrepublik.

Am 4. Februar fühlte man sich rund um die Bielefelder Universität um zwei Jahre zurückversetzt. Damals tobten in der ostwestfälischen Stadt heftige Auseinandersetzungen um die Einführung der Studiengebühren. Ähnlich gibt es am Mittwoch dieser Woche zu, als der Senat der Bielefelder Universität über die Fortführung der Gebühren für das Sommersemester 2009 beschließen musste. Die Sitzung wurde im Universitätsgebäude großräumig von einem privaten Sicherheitsdienst abgeriegelt und die Öffentlichkeit konnte sich nur über eine teilweise unterbrochene Videoübertragung über das Geschehen informieren. Rund 800 Studierende hatten vor dem Uni-Gebäude mit Spruchbändern und Plakaten für die Abschaffung des Bezahlstudiums demonstriert. Doch die Senatsmehrheit entschied anders. Der Antrag auf Abschaffung der Gebühren wurde mit sechs Ja-Stimmen, drei Enthaltungen und zwölf Gegenstimmen abgelehnt.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: