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Zurückweisung von Nazi-Propaganda

Dresden gedenkt der Bombenopfer von 1945

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Mit einer Kranzniederlegung haben am Freitag die Gedenkfeiern zum 64. Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden begonnen. Proteste gab es gegen die Vereinnahmung des Gedenktages durch Neonazis.

Dresden (Agenturen/ND). Hunderte Dresdner haben am Freitag der Opfer der Bombenangriffe vor 64 Jahren gedacht. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) wies in einer kurzen Ansprache auf dem Heidefriedhof das Ansinnen von Neonazis zurück, den Gedenktag zu vereinnahmen. »Sie besudeln das Andenken an die Toten, sie schänden diese Stadt und gehören nicht hierher«, sagte Orosz mit Blick auf Treffen und Demonstrationen von Rechtsextremen am Freitag und Samstag.

Die Stadt hatte in diesem Jahr Änderungen am Ablauf der Kranzniederlegung vorgenommen und den Opfern nicht mehr nur still gedacht. Vertreter der jüdischen Gemeinde hatten nach Absage im vergangenen Jahr deshalb wieder teilgenommen. So konnten sie Blumen in einem offiziellen ersten Teil der Veranstaltung ablegen.

Am heutigen Samstag werden in Dresden tausende Rechtsextremisten erwartet. Linke Parteien, Gewerkschafter und Kirchenvertreter haben bundesweit zu einer Gegendemonstration aufgerufen und erwarten am Sonnabend bis zu 15 000 Menschen. Bei den Luftangriffen auf Dresden vom 13. bis 15. Februar 1945 starben nach neuen Forschungsergebnissen bis zu 25 000 Menschen.

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