Alternatives Wirtschaften funktioniert längst

Sozialwissenschaftler Markus Auinger über den Kongress »Solidarische Ökonomie« in Wien

An diesem Wochenende findet in Wien der zweite Kongress »Solidarische Ökonomie« statt. Zu den Organisatoren gehört Markus Auinger. Er arbeitet als Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler in Wien und beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Solidarischer Ökonomie und betrieblicher Selbstverwaltung. Mit ihm sprach Susanne Götze.

ND: Was bedeutet Solidarische Ökonomie für Sie?
Auinger: Der Begriff ist von einer typischen kapitalistischen Ökonomie abzugrenzen. Alternative Wirtschaftsweisen basieren auf Kooperation statt auf Konkurrenz. Zudem gibt es verschiedene Prinzipien, die von Projekten der Solidarischen Ökonomie eingefordert werden – als erstes das Demokratieprinzip. Betriebe und Organisationen sollten bei der Entscheidungsfindung möglichst (basis-)demokratisch organisiert sein. Es zählt eben nicht nur die Kapitaleinlage, sondern es gilt: pro Kopf eine Stimme. Dann gibt es das Identitätsprinzip. Damit soll die Trennung zwischen Kapital und Arbeit aufgelöst werden – alle Beteiligten sind auch alle Beschäftigten eines Betriebes. Als Drittes gilt das Solidaritätsprinzip: Dabei geht es um die Solidarität über die Grenzen des Betriebes hinaus.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: