Abschiebung in den Folterstaat

Neues Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und Syrien / Demonstration heute in Berlin

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Heute protestieren Kurden erneut in Berlin gegen ihre drohende Abschiebung nach Syrien.

Abdelhamid Osman lebt mit seiner Familie seit acht Jahren in Niedersachsen. Er ist Kurde und stammt aus Syrien, wo er diskriminiert und verfolgt wurde. Sein Asylantrag wurde jedoch abgelehnt. Er war geduldet, weil die syrische Regierung die Kurden auch nicht wollte. Jetzt könnte er einer von 7000 Menschen sein, denen ab diesem Jahr die Abschiebung in die arabische Republik droht. Seit Januar gilt ein Rückübernahmeabkommen zwischen beiden Ländern. Dagegen will Osman heute gemeinsam mit syrischen und kurdischen Migrantenorganisationen in Berlin demonstrieren.

In dem Abkommen mit der Bundesrepublik verpflichtet sich Syrien zur Aufnahme von eigenen Staatsbürgern, von staatenlosen Kurden wie auch von Menschen, die über Syrien nach Deutschland geflohen sind. Osman fürchtet, dass er nach seiner Rückkehr sofort ins Gefängnis gesteckt wird. Er ist in einer kurdischen Partei aktiv, schreibt kritische Artikel über die syrische Regierung und ihre G...

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