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Aktionswoche gegen RWE
(ND-Schulze von Glaßer). In mehr als 40 Städten wird es in der kommenden Woche Aktionen gegen den Energiekonzern RWE geben: Gemeinsam mit dem Anti-Atom-Netzwerk »ausgestrahlt« ruft die Menschenrechts- und Umweltschutzorganisation »urgewald« zur bundesweiten Protestwoche gegen die Atompolitik des Konzerns auf. »In Deutschland versucht RWE Laufzeitverlängerungen seiner alten Atomkraftwerke durchzusetzen«, kritisiert urgewald-Geschäftsführerin Heffa Schücking. Zudem verkaufe der Konzern mit seinem zu 68 Prozent aus Atomstrom bestehenden sogenannten »ProKlima-Strom« eine Mogelpackung, da auch bei der Gewinnung von Atomenergie eine große Menge klimaschädliches CO2 entsteht. Viel schlimmer als die innerdeutschen Machenschaften seien jedoch die RWE-Pläne, zukünftig auch ausländische Atomprojekte zu finanzieren. Auf der Liste stehen neben dem Risiko-AKW Belene auch Neubauten in Rumänien, Litauen und Großbritannien. In Belene soll ein neuer Reaktortyp eingesetzt werden, für den es bislang weder Sicherheitsanalysen noch Betriebserfahrung gibt. Hinzu kommt das Erdbebenrisiko in der seismisch aktiven Region.

Diese unkalkulierbaren Risiken scheinen den RWE-Konzern allerdings nicht nervös zu machen – die angekündigten Proteste hingegen schon. Vergangene Woche gingen gleich mehrere Anrufe von RWE bei urgewald ein: »Man bot uns ein Gespräch zum Thema Belene an«, sagt Schücking. Da die kleine Umweltschutzorganisation gerade mit den Vorbereitungen der Aktionswoche beschäftigt sei, habe man aber erst danach Zeit dafür.

Mehrere Investoren – darunter die Deutsche Bank und die Hypo Vereinsbank – sind wegen bundesweiter Proteste schon zum Absprung von dem gefährlichen Belene-Projekt bewogen worden.

DFG-VK tröstet Oberbürgermeister von Baden-Baden
(ND). Der Oberbürgermeister von Baden-Baden Wolfgang Gerstner hat sich beklagt, dass das offizielle Logo des NATO-Gipfels lediglich Strasbourg und Kehl aufzeigt, Baden-Baden aber unerwähnt bleibt. Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) schickte ihm deshalb ein Materialpaket, über das sich der OB freuen müsste: Auf den Flyern und Aufklebern, die zu den NATO-Protesten aufrufen und in ganz Europa verbreitet werden, prangt deutlich lesbar der Name seiner Stadt. Denn die Friedensbewegung plant nicht nur Veranstaltungen und Aktionen in Strasbourg, sondern auch in Baden-Baden. www.dfg-vk.de

Neue IMI-Analyse zur NATO
(ND). Anlässlich des NATO-Jubiläumsgipfels im April hat die Informationsstelle Militarisierung eine Broschüre erstellt, die ein hilfreiches Werkzeug für diejenigen darstellen soll, die Kritik an dem Bündnis üben wollen. Die 72-seitige Broschüre behandelt der Komplexe: Grundlagen und Stragien, Kriegseinsätze sowie lokale Einrichtungen für globale Kriege. Die A4-Broschüre kann für 2 Euro (zzgl. Porto) bestellt werden, steht aber auch kostenlos für den Download zur Verfügung.
imi-online.de

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