Benjamin Beutler 03.03.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Verlierer der Krise

Entlassungen lateinamerikanischer Arbeiter gefährden Heimatländer

Die Wirtschaftskrise trifft Arbeitsimmigranten in den USA und Europa schwer. Besonders Lateinamerika leidet unter dem Rückgang von Geldsendungen.

Nicht nur in den Vereinigten Staaten sind die modernen Jobnomaden – ungefähr elf Millionen in Südamerika geborene Latinos arbeiten derzeit prekär in den Vereinigten Staaten – die ersten Opfer der Krise. Auch in Spanien, wo schätzungsweise 1,8 Millionen Männer und Frauen aus den ehemaligen Kolonien des Überseekontinents ihr Glück versuchen, stehen heute hunderttausende Auswanderer vor dem wirtschaftlichen Aus.

Laut einem Bericht des US-Migrantenverbandes Pew Hispanic Center betrifft die bevorstehende Entlassungswelle in den USA vor allem die schwächste und am wenigsten organisierte Arbeitergruppe der Lateinamerikaner. »Der Abbau von Arbeitsplätzen, der zur Zeit von der Wirtschaft angekündigt wird«, bereite Anlass zur großen Sorge. Der Bausektor werde dabei »der am meisten betroffene Bereich von Jobverlusten für die Hispanos« sein, schlägt der Bericht Alarm. Seit Beginn der US-Rezession Ende 2007, die laut US-Präsident Barack ...

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