Waffen zu Gartenscheren

Friedensorganisationen starten Kampagne gegen Kleinwaffenproduzent Heckler & Koch

  • Von Christian Klemm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In vielen Krisengebieten finden sich Kriegswaffen des deutschen Herstellers Heckler & Koch (H&K). Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens fordern Friedensorganisationen einen Stopp der Waffenexporte. Sie kündigen für das gesamte Jahr Aktionen und Veranstaltungen zu dem Unternehmen an.

Aus der zivilen Sparte des Konzerns: Astscheren.

Der Rüstungskonzern Heckler & Koch ist der größte Gewehr- und Pistolenhersteller Europas. Neben der Produktion von Kleinwaffen ist er Miteigner des insolventen Gartengeräteherstellers Wolf-Garten. Heckenschere, Rasenmäher und Spaten können in den Krisengebieten dieser Welt kaum missbraucht werden – insofern bekommt die Forderung der Friedensbewegung, die Waffenproduktion auf umweltfreundliche zivile Güter umzustellen, im Zusammenhang mit Heckler & Koch eine konkrete Bedeutung: Waffen zu Gartenscheren!

So ähnlich könnte es gehen, meint Monty Schädel, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsgegnerInnen (DFG-VK), gegenüber ND. Anlässlich des 60. Geburtstages des Kleinwaffenkonzerns, der im Dezember dieses an Geburtstagen so reichlich bestückten Jahres begangen wird, startet ein Friedensbündnis am heutigen Freitag eine Kampagne g...

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