Christoph R. Hörstel 09.03.2009 / Ausland

Die islamische Welt wartet auf Obamas Wechsel

Wann öffnen die USA ihre »geballte Faust«?

Die Hälfte der ersten hundert Tage hat die neue USA-Regierung bereits hinter sich, doch die islamische Welt wartet noch auf den versprochenen »Wechsel«.

Nach ihrem spektakulären Wahlkampf zeigte sich die US-amerikanische Außenministerin Hillary Clinton jetzt bei ihrem Israel-Besuch vergleichsweise nachgiebig mit dem kommenden Regierungschef Benjamin Netanyahu. Während Bulldozer in Ost-Jerusalem 80 Palästinenser-Häuser planierten und im Westjordanland 170 frische Siedlerhäuser entstanden, sprach sich die Führungsfigur der sich abzeichnenden neuen israelischen Rechtsfront undiplomatisch klar gegen die noch unter Präsident Bush angestrebte Zwei-Staaten-Lösung in Palästina aus. Und auch gegen weitere Friedensgespräche mit Palästinensern, gleich welcher Couleur. Dabei fordert Hillary Clintons Begleiter, der Nahost-Sondergesandte George Mitchell, seit Jahren ein Ende jeglicher israelischer Neubauten im Palästinensergebiet. Derweil liegen 900 Millionen Dollar für den geschundenen Gaza-Streifen auf Eis, weil die USA-Regierung derzeit noch immer studiert, wie sie das Geld an der 2006 demokratisch gewählten Hamas-Regierung vorbeileiten kann.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: