Benjamin Beutler 17.03.2009 / Ausland

Koka ist nicht Kokain

Boliviens Präsident wirbt für Legalisierung und Kommerzialisierung

Bei der Jahrestagung des »Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung« (UNODC) in Wien warb Boliviens Präsident Evo Morales einmal mehr für die Legalisierung der Koka-Pflanze. Der durch-schlagende Erfolg blieb aus.

Die Legalisierung der Koka-Pflanze ist ihm ein Herzensanliegen: Persönlich war Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales letzte Woche nach Wien gereist, um selbst für die Entkriminalisierung der in weiten Teilen Südamerikas verbreiteten Koka-Pflanze zu streiten. Anlässlich der 52. Jahrestagung des »Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung« (UNODC) forderte der nach wie vor auch an der Spitze der bolivianischen Kokabauerngewerkschaft stehende Morales die Unterzeichnerstaaten des »Einheitsabkommens über die Betäubungsmittel« auf, die »Koka-Pflanze in ihrem natürlichen Zustand« endlich von der Liste der verbotenen Pflanzen zu streichen. »Dieses Abkommen von 1961 ist nun schon über 50 Jahre alt, aber die Menschen konsumieren Koka-Blätter weiter. Allein in Bolivien, Peru, Ecuador und Teilen von Chile und Argentinien werden rund zehn Millionen Verbraucher vermutet«, so Morales.

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