Ingolf Bossenz 17.03.2009 / Ausland
Zwischen Religionsmix und reiner Lehre – Papst Benedikt XVI. auf dem »schwarzen Kontinent«

Ratzinger und die Schatten der Kirche

Die christliche Mission begleitete die Hegemonialpolitik und die wirtschaftliche Ausbeutung Afrikas durch die europäischen Mächte

Francis Arinze hatte es nicht geschafft. Die Hoffnungen vieler afrikanischer Katholiken, die vor der Papstwahl im April 2005 auf dem nigerianischen Kardinal ruhten, wurden dennoch nicht enttäuscht.

Der »konservative deutsche Kardinal Joseph Ratzinger«, wie »Daily Nation« (Kenia) damals vermerkte, sorgte mit seiner Berufung an die Spitze der römisch-katholischen Kirche südlich der Sahara für Erleichterung. Dort ist das Hauptverbreitungsgebiet des Christentums auf dem »schwarzen Kontinent«. Und dort wird der rigide Konservatismus, den der heute 81-Jährige über die Etappen Theologieprofessor, Erzbischof und Glaubenspräfekt bis hin zum Pontifex maximus gepflegt und zugespitzt hat, ganz anders goutiert als in dem von »aggressiver Säkularisierung« (Ratzinger) erfassten Europa.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: