Kino entlässt Gewerkschafter

Babylon Mitte erneut wegen fragwürdiger Kündigung in der Kritik

(ND-Meyer). Im Kino Babylon in Mitte wurde ein Mitarbeiter gekündigt – nach Angaben des Betriebsrates, weil er in den Augen der Geschäftsführung der Arbeit in dem Kino »körperlich nicht gewachsen sei«. Zudem hätten bei der Kündigung von Benoit Robin »sprachliche Probleme« eine Rolle gespielt. »Wir haben der Kündigung nicht nur nicht zugestimmt, sondern schriftlich widersprochen«, sagt der Betriebsratsvorsitzende Matthias Schulz. In der Arbeitnehmervertretung ist man der Meinung, der Vorführer musste gehen, weil er gewerkschaftlich engagiert und aktiv ist.

Die anarchosyndikalistische Gewerkschaft Freie ArbeiterInnen Union versucht für das Haus einen Tarifvertrag zu erstreiten und hat im Rahmen der Berlinale im Februar eine Lohnerhöhung wegen Mehrbelastungen und Überstunden für die Dauer des Festivals gefordert – vergebens. Mehrere Kolleginnen und Kollegen hätten sich ...

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