Michael Lenz, Phnom Penh 30.03.2009 / Wirtschaft und Umwelt

Delphine und Dämme

Pestizide und Wasserkraftpläne bedrohen Tiere im Mekong

Im Mekong leben heute nach Angaben der Umweltstiftung WWF noch rund 70 Irrawaddy-Delphine. Infolge der Wasserverschmutzung sind diese nur hier heimischen Delphine akut vom Aussterben bedroht.

Es ist ein tolles Erlebnis, in einem Langboot über den Mekong zu gleiten. Nur der Bootsführer und Nhem Sochea von der Entwicklungshilfeorganisation »Cambodian Rural Development Team« (CRDT) sind mit im Boot. Gemächlich fließt der Mekong dahin. Jetzt, in der heißen Jahreszeit, ist der Wasserstand niedrig. Trotzdem ist der Fluss in der Nähe des kambodschanischen Städtchens Kratie mit gut fünf Kilometern so breit, dass drei Inseln nebeneinander passen, deren größte 48 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit ist. Die Stille ist gewaltig. Es gibt keinen Schiffsverkehr; die Insel und das Ufer sind nur spärlich besiedelt. Das einzige Geräusch ist ein Schnaufen und Prusten. »Das sind die Delphine«, sagt Sochea. Dann tauchen sie auf, die Mekong-Delphine. Erst einer, dann ein zweiter und ein dritter. Viel ist aber von den Tieren nicht zu sehen. Nur ein grauer Rücken und die Rückenflosse. So schnell, wie sie aufgetaucht sind, sind sie auch wieder weg. Die Delphine im Mekong springen nicht in die Luft wie Flipper und sind viel scheuer als ihre Artgenossen im Meer.

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