»Das Brachland muss beackert werden«

In Leipzig kämpfen der FC Sachsen um die Abwendung der Insolvenz und der 1. FC Lok um den Regionalligaaufstieg

  • Von Florian Gafert, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

28. März 2009: 43 000 fußballbegeisterte Menschen strömen zum Länderspiel Deutschland gegen Liechtenstein in das Leipziger Zentralstadion. Eine fantastische Atmosphäre in einem tollen Stadion. So wie es einer Fußballhochburg geziemt. Fußballhochburg? Richtig. Das Fanpotenzial in der Messestadt scheint trotz der sportlichen Niederungen, in denen die beiden ansässigen Vereine derzeit kämpfen, ungebremst. Heute aber, wenn der FC Sachsen in der Regionalliga Nord die Gäste aus Wilhelmshaven im Zentralstadion empfängt, das 2004 neu erbaut wurde, dürften sich nur etwa 2000 Anhänger in das weite Rund der Arena am Elsterbecken verirren. Mehr waren es nur selten seit März 2004 – solange schon ist das Zentralstadion die neue Heimat des Klubs aus dem Leipziger Stadtteil Leutzsch.

Es wird heute eine Partie ohne sportlichen Wert für die Leutzscher. Seit Anfang März steht fest, dass Sachsen Leipzig zum zweiten Mal nach 2001 insolvent ist, was de...


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