Uranrausch im Regenwald

Brasilien und Guyana suchen in Amazonien nach Brennstoff für die AKW

  • Von Norbert Suchanek, Rio de Janeiro
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Brasilien hat seit einiger Zeit wieder Atomkraftpläne. Und so kommt eine Welle von Uranbergbauprojekten auf die Amazonasregion und ihre Bevölkerung zu. Die Ureinwohner allerdings wollen da nicht mitmachen.

Bereits seit 2008 suchen mehrere Unternehmen im benachbarten Guyana nach Uranerzen. Vergangenen Januar sind die ersten Bohrtrupps der kanadischen Uranexplorationsfirma U308 fündig geworden: Nahe des Roraima-Beckens an der Grenze Guyanas und Venezuelas zu Brasilien fanden sie ein erstes ausbeutungsfähiges Vorkommen mit über 3000 Tonnen Uran, so die Firmenmitteilung. Das Unternehmen vermutet im Roraima-Becken noch weit ergiebigere Lagerstätten mit mehr als 150 000 Tonnen Uran.

Auch die Regierung Brasiliens will den Uranreichtum Amazoniens langfristig ausbeuten. Laut Angaben der staatlichen Nuklearindustrie (Indústrias Nucleares do Brasil – INB) sollen im Süden von Pará im Gebiet der ehemaligen Skandal-Rinderfarm von Volkswagen do Brasil, Rio Cristalino, rund 150 000 Tonnen Uran zu heben sein. Weitere 150 000 Tonnen schlummern im Staat ...

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