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Gottes Lamm an dürren Stätten

Der Tod im Schlachthaus und das Fest der Auferstehung

  • Von Ingolf Bossenz
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.

Was alle wissen, wird von allen
vergessen; und gäbe es keine Nacht,
wer wüsste noch, was Licht wäre!
Friedrich Nietzsche

Krise hin, Krise her, zu Ostern wird in Deutschland gebraten, geschmort und gegrillt, was Röhre und Rost hergeben. Das Ende der Fastenzeit spielt dabei in unserer säkularisierten Zeit eine eher untergeordnete Rolle. Nichtsdestotrotz sind die Essgewohnheiten an den christlichen Feiertagen im Grunde kaum mehr als die dürftig zivilisierte Fortführung barbarisch-heidnischer Opferriten.

Nehmen wir das Lamm, das in vielen Regionen Europas als das klassische Gericht zu Ostern gilt.

Agnus Dei – Lamm Gottes. So nannte Johannes der Täufer Jesus. Er tat das bereits mit Blick auf das Opfer, das Jesus für die Erlösung der Menschheit von Sünde und Gottferne bringen sollte. Die Auferstehung nach dem Tod in Unschuld – dafür steht das Lamm als Zeichen des Lebens und der weißen, wehrlosen Reinheit.

In Anknüpfung an die im ...



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