Werbung

Von den Mühen der Ebene

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...
»Der Kampf gegen Arbeitslosigkeit beginnt in den Betrieben.« Wie Betriebskämpfe von linken Bewegungen unterstützt werden können, diese Frage diskutierten am Mittwochabend Aktivisten in Berlin. Eingeladen hatte das Berliner MayDay-Bündnis, das auch in diesem Jahr am 1. Mai zur Parade gegen prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen aufruft.

Ausgewertet wurde unter anderem der Bahnstreik im vergangenen Jahr. »Die Beschäftigten haben Vertrauen in ihre eigene Kraft gewonnen«, da sind sich die Vertreter der konkurrierenden Bahngewerkschaften Transnet und GDL einig. Geholfen habe dabei auch das Engagement linker Unterstützer »beim Druck von Flugblättern und bei der Organisierung von Demonstrationen«, sagt Sören von der Lokführergewerkschaft GDL. Über linke Gruppen, die den Streikenden auf Flugblättern ausführlich den Kapitalismus erklären wollen, äußert er sich deutlich skeptischer.

Darin ist er sich mit der ver.di-Organizerin Franziska einig. Bei Fragen der Organisierung gehe es um langfristige Ziele, nicht um schnelle Antworten. In Göttingen ist es dem Organizing-Team von ver.di gelungen, etwa die Hälfte der 150 von massiven Gehaltskürzungen bedrohten Beschäftigten des Göttinger Universitätsklinikums zu organisieren.

Linke Interventionen begrenzt erwünscht

Auch Sven von der Betriebsgruppe Druckwächter betonte am Beispiel des Streiks bei Siemens/ Elektrolux in Nürnberg, dass linke Interventionen in Betriebskämpfen langfristiger Planung bedürfen. Schon Monate vor Streikbeginn habe das Nürnberger Sozialforum mit der Unterstützungsarbeit im Stadtteil begonnen. So sei der Grundstein für einen erfolgreichen Boykott der Produkte des bestreikten Konzern gelegt worden.

Der Blick ging an diesem Abend jedoch nicht nur in die Vergangenheit: Auch für künftige linke Interventionen wurde geworben. Am 28. April haben Berliner Erwerbslose die Möglichkeit, sich im Jobcenter Neukölln im Rahmen der Aktion »Zahltag« von solidarischen Unterstützern begleiten zu lassen. Diese Unterstützungsaktionen haben im Oktober 2007 in Köln begonnen. Seitdem hat es ähnliche Aktionen in weiteren Städten wie Berlin, Düsseldorf, Oldenburg und Göttingen gegeben. Mehrfach konnten die Unterstützergruppen dabei konkrete Verbesserungen für die Hartz-IV-Betroffenen erreichen.

Auf der Berliner DGB-Demonstration am 1. Mai wird nach längerer Pause wieder zu einem kapitalismuskritischen Block aufgerufen. Und nicht zu vergessen, der MayDay, bei dem auch Gewerkschafter willkommen sind.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen