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»Gesetze müssen in jedem Winkel gelten«

Heute beginnt ein neuer Anti-Terror-Prozess – die »Sauerland-Gruppe« wird vorgeführt

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Heute beginnt im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts der Prozess gegen die »Sauerland-Gruppe«. Optimisten meinen, dass schon nach zwei Jahren Urteile gesprochen werden könnten.

Verdächtiger Ort

Angeklagt sind die zum Islam konvertierten Deutschen Fritz Gelowicz, Daniel Schneider und Atilla Selek sowie der Türke Adem Yilmaz. Sie sollen Autobomben-Anschläge in mehreren deutschen Städten geplant haben. Doch der Prozess geht weit über den eigentlichen Anlass hinaus. Denn er ist vor allem ein Beweis dafür, wie sehr Deutschland Ziel der islamistischen Terroristen ist. 521 Ordner haben die Karlsruher Bundesanwälte mit Anklagen gefüllt.

Die vier Angeklagten gelten angesichts ihrer Absichten als gefährlich, sind also genau das, was uns seit Jahren Angst ins Mark treiben soll. Erschwerend kommt hinzu, dass die Beschuldigten quasi unter uns lebten, als Nachbarn, unbescholten. Dennoch sollen sie seit Ende 2006 Bombenanschläge auf US-Einrichtungen mit einem Wasserstoffperoxid-Gemisch geplant haben. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens...


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