Anna Maldini, Rom 02.05.2009 / Ausland

»Die Welt, wie ich sie möchte«

Solidaritätsaktion und Rockkonzert in Italien

Für Italien ist es ein seltsamer 1. Mai gewesen. Die drei großen Gewerkschaften CGIL, CISL und UIL sind untereinander zerstritten und es war schwierig, überhaupt eine einheitliche Initiative mit einheitlichen Aussagen auf die Beine zu stellen. Schließlich einigte man sich auf eine zentrale Kundgebung in Aquila, um die Solidarität mit der vom Erdbeben betroffenen Bevölkerung zu bekunden.

Die Kundgebung fand vor einer für Gewerkschaften ungewöhnlichen Kulisse statt: Im Hof der Kaserne der Finanzpolizei, eines der wenigen großen Gebäude der Stadt, die das Erdbeben mehr oder wenig unbeschadet überstanden haben, war eine Tribüne aufgebaut, von der die drei Gewerkschaftssekretäre Guglielo Epifani (CGIL), Raffaele Bonanni (CISL) und Luigi Angeletti (UIL) vor kaum mehr als 4000 Menschen sprachen. Auf Fahnen und Transparente hatte man verzichtet. Im Mittelpunkt der Reden stand die Solidarität mir den Menschen in den Abruzzen, die mit dem Beben alles verloren haben. Allein in der Privatwirtschaft sind etwa 30 000 Arbeitsplätze weggefallen.

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