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Im Zeichen des Schirms

Mayday-Parade zog erstmals durch Mitte / Farbeier gegen das Finanzministerium

  • Von Katharina Zeiher
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Demonstration mit Schirm und Schild

»Heute ist ein sonniger Tag – und doch regnet es«, ruft die Moderatorin im goldenen Frack ins Mikrofon. »Erst regnet es Rechnungen, dann Mahnungen, es regnet Absagen auf unsere Bewerbungen!« Sie hält ihren roten Regenschirm in die Luft. »Damit wir nicht die ganze Zeit im Regen unseres prekären Alltags stehen, müssen wir uns schützen, deswegen haben wir unsere Schirme mitgebracht!« Auch viele Teilnehmer haben Schirme dabei, die sie auf eine Zeichen der Moderation hin immer wieder gleichzeitig in die Luft recken.

Über 4000 Menschen sind an diesem Freitagnachmittag zum Auftakt der Mayday-Parade auf den Bebelplatz gekommen. Unter dem Motto »Ich krieg die Krise und das nicht erst seit gestern« wollen flüchtlingspolitische Initiativen, linke Gruppen, die anarchosyndikalistische Gewerkschaft FAU und die Hedonistische Internationale für »Solidarität statt Prekarität« demonstrieren. Es ist bereits der vierte Berliner Mayday. Erstmals hat s...


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