Bizarrer Schattenkrieg

Berlin-Premiere eines beeindruckenden Dokumentarfilms über geheime CIA-Operationen

Der angeblich heftigste Luftkrieg der Geschichte wurde nie offiziell erklärt. Mit über zwei Millionen Tonnen Bomben warf die US-Armee zwischen 1960 und 1975 mehr Sprengstoff auf Laos als im Zweiten Weltkrieg auf Deutschland und Japan zusammen. Und dies ohne Wissen oder gar Zustimmung des US-Kongresses oder der Öffentlichkeit. Und obwohl Laos im nebenan tobenden Vietnam-Konflikt offiziell neutral war.

Dies ist jedenfalls die These des Dokumentarfilms »Amerikas Geheimkrieg in Laos«, der morgen Berlin-Premiere feiert. Und es ist nur eine Facette der schier unglaublichen Vorgänge, die Regisseur Marc Eberle beschreibt und die das südostasiatische Laos seit den späten 50er Jahren bis in die Gegenwart destabilisieren.

Die großen Trümpfe von Eberles spannender, aufwendiger und gut recherchierter Dokumentation sind die schillernden Gesprächspartner vom Söldner oder örtlichem CIA-Chef über kommunistische Kämpfer bis zum laotischen Exgeneral und ...

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