Starthilfe für Tänzer

Das ada Studio fördert mit verschiedenen Formaten Choreografen am Anfang der Karriere

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
»Blank Space – Ghost Body« von und mit Melissa Cisneros

Berlins Tanzenthusiasten sind findig. So hat Gabi Beier, einst Mitinitiatorin der Ur-Tanztage im Pfefferberg, zentral Räume für ein neues Unternehmen aufgetan. Im zweiten Quergebäude, wenige Häuser nur neben dem S-Bahnhof Schönhauser Allee, richtete sie in eigener Etage das Studio ada ein. Dahinter steht Beiers Konzept der gezielten Nachwuchsförderung. Finanziert wird es durch einen Zuschuss im Rahmen der Spielstättenförderung des Kultursenats sowie durch Unterricht, meist mit Amateuren, und Vermietung.

Seit Februar 2007 leistet sie sich, was ihr eigentlich am Herzen liegt: den Spielbetrieb. Um die 40 Plätze hat der längliche Raum, und die sind rege frequentiert. Groß ist auch das Interesse junger Choreografen, sich an unverfänglichem Ort, vor risikofreudigem Publikum und noch vorm Auftritt in den namhaften Spielstätten auszuprobieren. »Nah dran« heißt das Format, dass Gabi Beier hierfür erfunden hat. Sechs Mal im Jahr testen an zwei A...

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