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Morgen fangen wir damit an

Peter Zudeick sagt »Tschüss, ihr da oben« und plädiert für die Enteignung der Mächtigen

  • Von Helge Buttkereit
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Das System muss weg, her mit den Barrikaden!« prangt in gelber Schrift auf der Rückseite von Peter Zudeicks neuen Buch »Tschüss, ihr da oben«. Es ist eine eindeutige Aussage, die der Radio-Satiriker, Journalist und Philosoph da niedergeschrieben hat. Und es ist eine eindeutige Position. Zudeick stellt die Systemfrage. Und das nicht einfach so plakativ und provokant, wie man bei einem Satiriker erwarten könnte, sondern philosophisch untermauert. Wenn er »vom baldigen Ende des Kapitalismus« schreibt, dann hat das Hand und Fuß. Zudeick wendet sich gegen all diejenigen, die von der angeblichen Alternativlosigkeit des Kapitalismus sprechen. Ihnen macht er klar, dass das System historisch gewachsen ist und deswegen auch wieder weichen kann. Weichen muss, wenn man dem Gerechtigkeitsempfinden der meisten Menschen folge.

Auf den ersten Blick wirkt das Buch dabei wie eine weitere Abhandlung über die Krise. Denn Zudeick beschreibt den Größenwahn ...


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