»Ich lade Sie zu uns nach Gaza ein: Bilder sagen mehr als Worte«

Ashraf Sahwiel über Kunst und Künstler im Krieg

Ashraf Sahwiel ist Kulturjournalist und auch selbst künstlerisch tätig. Außerdem ist er Leiter des Künstlerzentrums von Gaza. Über Kulturarbeit in einem Land unter Bombenkrieg und fast totaler israelischer Blockade sprach mit ihm Susann Witt-Stahl.

Im Gaza-Zentrum für Kultur und Kunst wird auch gesungen – selbst wenn es im Raum viel zu eng dafür ist.

Über den israelischen Krieg im Gaza-Streifen, die enorme Zerstörung und die Notlage der Bevölkerung wurde in den vergangenen Monaten viel berichtet. Kaum gesprochen wird über die Situation der Künstler und Kulturschaffenden dort. Über das Kulturleben, die Kunsterziehung und die kulturellen Einrichtungen in Gaza ist hierzulande nur wenig bekannt. Wie erging es den Künstlern während des Krieges und was geschah danach? Was denken sie – hoffen sie noch auf ein Ende der israelischen Blockade und einen stabilen Frieden?

ND: Ashraf Sahwiel, Sie leiten das Kulturzentrum in Gaza. Was geschah mit dem Künstlerzentrum während des Krieges vor wenigen Monaten?
Sahwiel: Das Gebäude blieb unbeschädigt. Die Mitarbeiter hatten das Zentrum einen Tag vor Beginn des Krieges geräumt und die Einrichtung an einen anderen Ort gebracht. Nach Kriegsende haben israelische Flugzeuge das Nebengebäude bombardiert.

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