Häuser im Mondstaub

Symposium in Kaiserslautern über das Bauen auf dem Erdtrabanten

  • Von Jacqueline Myrrhe
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Während auf der Erde gerade der Elektromotor für Autos wiederentdeckt wird, harren auf dem Mond seit fast 40 Jahren die drei elektrisch angetriebenen Mondautos des amerikanischen Apollo-Programms tief im Staub neuer Besucher. Nimmt man die Ankündigungen des früheren US-Präsidenten George W. Bush und die von Russen und Westeuropäern für bare Münze, dauert das nicht mehr lange.

Sieht man sich das Programm einer Tagung an, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in dieser Woche gemeinsam mit der TU Kaiserslautern veranstaltet hat, dann geht es anders als damals nicht nur ums Landen auf dem Mond, sondern um den Aufbau ständiger Mondstationen. Die Referentenliste des zweitägigen Symposiums unter dem Titel »Bauen für ein Leben auf dem Mond« führte so ziemlich jeden auf, der hierzulande in der Raumfahrt Rang und Namen hat. Die Vorträge befassten sich mit so exotischen Aspekten wie Beton auf dem Mond oder ökologisches Bauen auf d...


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