Futuristen zum Anfassen

Rom und Mailand feiern die 100 Jahre alte Avantgarde

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Giacomo Balla: »Bambina che corre sul balcone«

Wer Manifeste schreibt, läuft Gefahr, auf die dort geäußerten Merksätze reduziert zu werden. Wie oft ist es dem wortmächtigen Begründer des Futurismus, Tommaso Marinetti, und mit ihm allen anderen Protagonisten dieser Kunstrichtung passiert, auf den Rausch an der Geschwindigkeit, die Lust am Krieg und das – spätere – Bejubeln des Mussolinischen Faschismus festgelegt zu werden. Zwei Ausstellungen in Rom und Mailand zum 100. Geburtstag des Futurismus differenzieren nun dieses Bild.

Sie zeigen zunächst, dass Futuristen nicht nur provozieren konnten – der Punkt 10 des im Februar 1909 veröffentlichten Futuristischen Manifests lautete etwa: Wir wollen die Museen, die Bibliotheken und die Akademien jeder Art zerstören und gegen den Moralismus, den Feminismus und jede Feigheit kämpfen, die auf Zweckmäßigkeit und Eigennutz beruht. Sondern sie brachten in den jeweiligen Kunstdisziplinen durchaus bemerkenswerte Werke hervor, die...

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