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Quergelesen

Kann man Glück lehren? Vor allem: Kann man Glück in der Schule lernen, an einem Ort also, den Schüler gemeinhin mit der Abwesenheit von Glück in Verbindung bringen? Der Lehrer und Schulleiter Ernst Fritz-Schubert meint: Ja. In seinem Buch »Schulfach Glück – Wie ein neues Fach die Schule verändert« (Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2008, 189 Seiten, 16,95 Euro) wird dem Leser anhand vieler Beispiele aus dem Schulalltag gezeigt, wie das Fach an einer ganz normalen Schule unterrichtet werden kann und wie Schülerinnen und Schüler dabei lernen, Verantwortung für ihr eigenes Wohlbefinden und das anderer zu übernehmen sowie Kreativität zu entwickeln. Das alles, so der Autor, nicht nur, aber auch deshalb, damit Schüler den Herausforderungen der Leistungsgesellschaft besser gewachsen sind.

Ernst Fritz-Schubert hat das Experiment sozusagen im Selbstversuch gewagt und an seiner Schule das Schulfach »Glück« eingeführt – ausdrücklich genehmigt vom baden-württembergischen Kultusministerium. Dass dies in einem konservativ geprägten und politisch geführten Bundesland möglich ist, entbehrt dabei nicht einer gewissen Ironie. ND

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