Bund plant neue Milliarden-Schulden

Zweiter Nachtragshaushalt ist in Arbeit

Der Bund muss im laufenden Jahr weitere 10,7 Milliarden Euro an neuen Schulden aufnehmen. Damit plant der Staat insgesamt eine Nettokreditaufnahme von 47,6 Milliarden Euro. Dies geht aus dem Entwurf des Bundesfinanzministeriums für einen zweiten Nachtragshaushalt hervor, der am Mittwochabend veröffentlicht wurde.

Berlin (dpa/ND). »Einnahmeverluste und zusätzliche Ausgaben für den Arbeitsmarkt können nicht durch Kürzungen an anderer Stelle kompensiert werden. Dies wäre in der jetzigen Situation konjunkturpolitisches Gift«, erklärte ein Sprecher des Finanzministeriums. Daher mache die »schwerste Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik ... eine nochmalige Erhöhung der Nettokreditaufnahme unvermeidlich«. Nach der Mai-Steuerschätzung muss der Bund in diesem Jahr mit ...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.