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Wie die Karten verteilt sind

Zwischen Bewerbermangel und Nazi-Mobilisierung: Kommunalwahl in Vorpommern

  • Von Velten Schäfer, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Löcknitz könnten künftig Nazis neben Polinnen in der Gemeindevertretung sitzen und der linke Bürgermeister muss sich gegen einen rechtsextremen Herausforderer wehren. Die NPD hat sich auf den kleinen Ort bei Szczecin eingeschossen.

Klaus Hüttebräuker hatte ein Novum zu verkünden, als er kürzlich vor die Presse trat. Doch gern tat der Landeswahlleiter Nordost dies nicht: In gleich zwei Orten, Steesow nahe der Elbe und im vorpommerschen Rothemühl, fällt die Wahl aus. Es gibt nicht genug Bewerber. Kandidatenmangel ist auch der Grund dafür, dass in 40 der 750 Gemeinden, in denen ehrenamtliche Bürgermeister gewählt werden sollten, die Rathäuser vorerst nicht neu besetzt werden.

Ein Bürgermeister mit Gegenkandidat residiert nicht weit von Rothemühl: Lothar Meistring, Mitglied der Linkspartei, 60 Jahre alt. Sein Löcknitz, »das größte Dorf im ganzen Land«, ist mal wieder im Fokus der Medien. Wegen »der Sache« mit den Polen. Und mit den Nazis. Wie immer.

»Meistring verkauft uns an die Polen«, »Löcknitz bleibt deutsch«, »Polacken raus aus UER«, »Grenzen dicht für Kriminelle« – auf Flugblättern, Plakaten oder durch Schmierereien, im Internet und draußen: NPD und Neona...

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