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Für Polizei ist Politik illegal

Festnahme einer Gruppe auf dem Karneval der Kulturen soll Nachspiel im Innenausschuss haben

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.
Auflösung der Sitzblockade durch die Polizei

Es ist an sich nichts ungewöhnliches. Da verabreden sich im Vorfeld des Karnevals der Kulturen mehrere Gruppen, um gemeinsam an dem Multikulti-Umzug teilzunehmen. »Wir finden das sogar wünschenswert, dass sich Gruppen zusammentun, nicht jeder muss sich bei uns anmelden«, sagt Nadja Mau vom Karnevalsbüro der Werkstatt der Kulturen. Grundsätzlich seien auch politische Aussagen zu begrüßen, so Mau. Vorgabe sei lediglich, die politische Botschaft künstlerisch umzusetzen.

Soweit die Theorie. In der Praxis wurden die Vorgaben und die bisher gute Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern und Polizei beim Karneval am Sonntag konterkariert: Zwar hatte sich die afro-uruguayische Perkussion-Gruppe Serenata Lubola entsprechend mit zwei ihnen aus den vergangenen Jahren bekannten Gruppen zusammengetan, um gemeinsam am Karneval teilzunehmen – und sich a...


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