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Polizeimassaker in Peru

Mehr als 30 demonstrierende Ureinwohner im Landesnorden getötet

Von Jürgen Vogt, Buenos Aires

In Peru sind am Wochenende bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen indigenen Demonstranten und der Polizei mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen.

Während die peruanische Regierung den Tod von drei Zivilisten offiziell bestätigte, schwankt die Zahl der dabei getöteten Indianer nach den Berichten der lokalen Medien jedoch zwischen zehn und 25. Die blutigen Auseinandersetzungen hatten am Freitagmorgen begonnen, als peruanische Spezialeinheiten in der Nähe des Ortes Bagua im Nordosten des Landes mit der Räumung einer von indigenen Demonstranten errichteten Straßenblockade anfingen. Bei der Aktion kamen elf Polizisten ums Leben, rund 150 Menschen wurden verletzt.

Im Laufe des Samstags besetzten die indianischen Demonstranten daraufhin eine Ölstation der staatlichen PetroPerú. Acht Regierungsgebäude sollen in Brand gest...


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