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»Wir sind erwachsen, Vater Staat!«

Die DDR scheiterte auch am Generationenkonflikt – ein Lehrbeispiel?

  • Von Stefan Bollinger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Erinnerung an die DDR ist vielgestaltig. Diejenigen, die an und in ihr gelitten haben, nennen sie ein Unrechtsregime. Diejenigen, die sie aufgebaut und gestaltet haben, beharren darauf, an einer alternativen antifaschistischen und antikapitalistischen Gesellschaft mitgewirkt zu haben. Und auch die Generationen erinnern sich unterschiedich. Es ist das Verdienst von Steffen Kludt, sich dieser verschiedenartiger Reflexionen angenommen zu haben.

Der Autor konstatiert, dass die sogenannte Alte Garde – von ihm auch die »misstrauischen Patriarchen« genannt – inzwischen kaum noch präsent ist. Die »Aufbau-Generation«, die Jahrgänge 1925 bis 1935, diskutiert noch engagiert mit. Anders sei es bei den Generationen der »Funktionierenden«, geboren 1935 bis 1949, und der »Integrierten«, Kinder der 50er Jahre. Spannend wird es vor allem bei den jungen Ostdeutschen, den »Entgrenzten« und »Distanzierten«, wie Kludt die Jahrgänge 1961 bis...


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