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Was Echo-Leser nicht wissen sollen

Zeitungsmitarbeiter in Darmstadt und Mainz protestieren gegen Tarifflucht und Arbeitsplatzverlust

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gegen die Tarifflucht ihres Unternehmens und drohende Vernichtung von mehreren hundert Arbeitsplätzen in der Region machten Beschäftigte der Medienhaus Südhessen GmbH am Wochenende mobil.

»Echo aus Darmstadt – Was Echo-Leser nicht wissen sollen«, lautete der Titel der Druckschrift, die gestern in Darmstadt verteilt wurde. Die Anspielung galt dem Lokalblatt Darmstädter Echo, das ein Hauptprodukt des Medienhauses Südhessen ist und mit verschiedenen Lokalausgaben in Darmstadt-Dieburg, Odenwald, Bergstraße und Groß-Gerau erscheint.

Stein des Anstoßes sind die Pläne der Medienhaus Südhessen GmbH und der in Mainz ansässigen Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM), ab Mitte 2010 in der Opelstadt Rüsselsheim eine der größten europäischen Druckereien mit einer wöchentlichen Produktion von 28 Zeitungen und vielen Anzeigenblättern zu betreiben. Die Kehrseite: Die Arbeitsplätze von 150 Darmstädter und 300 Mainzer Druckern und anderer Beschäftigter werden verschwinden. Beide Verlage wollen im neuen Gemeinschaftsunternehmen die rechtliche Bindung an bestehende Tarifverträge aufheben. »Dies würde Tür und Tor für eine untertarifliche Bezah...


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