G8 hat ausgedient

Gipfelkreis soll erweitert werden

Mit Hilfszusagen für die Bekämpfung des Hungers in der Welt ist am Freitag der G8-Gipfel in L'Aquila zu Ende gegangen. Künftig soll der Kreis über acht Länder hinaus erweitert werden. Begleitet von einem starken Aufgebot an Sicherheitskräften demonstrierten Tausende gegen den Gipfel.

L'Aquila (dpa/ND). Die wichtigsten Industriestaaten und Russland (G8) verabschieden sich von ihrem alleinigen Führungsanspruch. Die schweren Verwerfungen der Weltwirtschaftskrise, eine drohende Klimakatastrophe und die Möchtegern-Atommächte Iran und Nordkorea zwingen die G8, so heißt es, neue Partner wie Brasilien, China und Indien dauerhaft in den elitären Kreis aufzunehmen.

US-Präsident Barack Obama präsentierte sich bei seinem ersten Auftritt in der Runde als treibende Kraft: Am letzten Tag der Beratungen setzte er mit einer 20 Milliarden Dollar schweren Initiative zugunsten der Landwirtschaft in der Dritten Welt ein Ausrufezeichen. Mit dem Geld sollen die Bauern ihre Produktion ankurbeln, damit ihre...


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